Heimatland Tirol

Hafelekar

am Hafelekar – Blick nach Süden über Innsbruck in das Wipptal, die Seilbahnstation Hafelekar an der rechten Bildseite

Versprechen eingelöst 2.0!

Lauf auf den Kalvarienberg in Arzl

Das Versprechen, welches ich mir im Jahr 2013 selbst gegeben habe, habe ich heute zum zweiten Mal eingelöst!
Naja, nicht nur mir, auch meinem Schatz habe ich versprochen, auf mich aufzupassen…
Daher laufe ich um mein Leben und zwischendurch macht die Quälerei auch Spaß!


1609070216090703


Wolkensuchbild

Sommerurlaub 2016

Eine (von zwei) Wochen Sommerurlaub, wie er auf Balkonien oder im Tivoli sein sollte! Das Hoch Gerd macht aus dem bisherigen (Sch…-)sommer doch noch einen, an den man sich vielleicht erinnern wird?!

Analyse_20160820

Erdbeeren

Selberpflücken und nebenbei naschen!
Es gibt wohl nur sehr wenige Menschen, welche Erdbeeren nicht mögen oder aber allergisch darauf reagieren (diese haben mein Bedauern). Meine ehemalige Arbeitskollegin Andrea und deren Partner Mario, ebenfalls ehemaliger Arbeitskollege züchten seit 2002 auf 850 Metern über dem Meer hervorragende Erdbeeren. Ich brauche dafür auch nicht extra Werbung zu machen, denn die Felder sind meist schon nach 3 bis 4 Wochen von Erdbeerliebhabern abgeerntet. Eine Woche vorher und einige Wochen nachher, gibt es diese aber noch frisch vom Feld aus dem Automaten an der Iglerstraße. Aber falls Ihr Näheres wissen wollt, schaut doch bitte selber auf der Homepage des Erdbeerfeld-Vill nach! Auf jeden Fall heißt es, sich zu tummeln, falls Ihr welche erwischen wollt 🙂

reife Erdbeeren im Sieb

Versprechen eingelöst!

Lauf auf den Kalvarienberg in Arzl

Das Versprechen, welches ich mir vor zirka einem Jahr selbst gegeben habe, habe ich heute eingelöst! Im Jahr 2013, gesundheitlich total am Boden habe ich mir bei einem Ausflug im Schnee auf den Kalvarienberg bei Arzl vorgenommen, so schnell wie möglich so fit zu werden, dass ich von zu Hause aus auf diesen Hügel in Arzl laufen werde. Das mag eine Kleinigkeit für die meisten Mitmenschen sein, aber mir beweist es: wenn man sich etwas fest vornimmt und dieses Ziel kosequent verfolgt, schafft man (fast) Alles! Die Laufbedingungen wie Temperatur und das Wetter allgemein waren heute ideal. (Siehe unten angehängtes Panorama über die Stadt Innsbruck) Mein früheres Lebensmotto war: Sport ist Mord, aber durch die Ereignisse der letzten Jahre, habe ich diese Einstellung und Meinung revidiert. Auch habe ich gelernt: um mit Sport anzufangen ist man nie zu alt! So fit gefühlt habe ich mich zuletzt beim Bundesheer, der einzige Unterschied war, dass es damals noch nicht in allen Knochen, Sehnen und Gelenken gekracht hat bei jeder Bewegung. Das ist halt der Preis dafür, dass ich mich jetzt im knackigsten Alter befinde 😉

1404263714042638

Sonntagsessen – Familienessen

Schweinerippchen mit Knoblauchbrot und zehn Salaten

Ich liebe es zu essen und ich liebe es Fotos vom Essen zu machen und ich liebe meine Frau, die eine der besten Köchinnen in meinem Umfeld ist, wenn nicht die beste. Was zunächst nach eher ungesundem Essen klang, war dann doch gesünder als gedacht. Aus Pietätsgründen gegenüber den Schweinchen, gibt es von den Rippchen (Rippelen) kein Foto, dafür aber von den dazu gereichten Salaten:

1. Gurkensalat mit Sauerrahmdressing (Salatgurke, Schmand)
2. Tomatensalat (Paradeiser) mit Zwiebeln
3. Karfiolsalat (Blumenkohl)
4. Ronensalat (Rote Beete, Rote Rübe)
5. Maissalat (Kukuruz, Türggen) mit roten Bohnen
6. Kartoffelsalat (Erdäpfel) mit Mayonnaise und roten Zwiebeln
7. grüne Bohnen (Fisolen) mit Zwiebeln
8. Karottensalat (Möhren, gelbe Rüben)
9. Krautsalat (Weißkraut) mit Speck (Speckkrautsalat)
10. grüner Salat (Eisberg, Vogerlsalat, Rucola) 14032300

RZM – Spaziergang

Eine Runde durch den Wald, nach Kramsach zum Friedhof und retour

Einigen Heimbewohnern (früher -insassen) wird ja nachgesagt, dass diese einen unbändigen Bewegungsdrang haben. So schlimm war es bei mir Gott sei Dank nicht. Aber nachdem mir einige Leute den Besuch des Museumsfriedhofs in Kramsach empfohlen haben und es außerdem gerade frischen Schnee gegeben hatte und die Sonne schien, machte ich mich auf den (weiten) Weg.

Wenn ich mich recht erinnere, sind mir auf der ganzen weiten Runde ganze fünf Leute begegnet, das hat mich aber nicht wirklich gestört, so zog ich ich halt alleine meine Runde und es war anstrengend aber sehr schön und ziemlich ruhig (ausgenommen des Teiles, den ich entlang der Bundesstraße gehen musste).

Die Route führte mich vom RZM aus über die Felder nach Asten und mit stetigem Anstieg nach Grünsbach, beides Ortsteile der Gemeinde Münster. Dann ging es immer quer durch den Wald, anschließend hinunter nach Kramsach und dort kurz nach dem Umkehrpunkt meiner Tour liegt der private Museumsfriedhof. Ich wüsste nicht, ob ich diesen ohne die vorherige Beschilderung überhaupt gefunden hätte, so unspektakulär liegt dieser neben der Straße. Ich habe mir in Ruhe fast alle aufgestellten Grabkreuze angeschaut und mich über den eher ungezwungenen, humorvollen, makabren Umgang mit dem Tod und dem Schicksal der betroffenen Menschen gewundert oder doch gefreut? Der Tod gehört zum Leben und ist trotzdem immer noch ein Tabuthema – warum eigentlich? Viele Gedanken…
Erst am Ende meiner Runde über den Friedhof habe ich gelesen, dass das Foto machen nicht so sehr gewünscht ist, naja, da hatte ich schon ein paar im Apparat und diese jetzt wegwerfen/löschen? Nein, das Problem kann man sicherlich mit einer kleinen Spende lösen…

Von Kramsach ging ich entlang der Bundesstraße zurück nach Münster, Ortsteil Habach, über die winterlichen Feldwege zurück bis zum Kirchenwirt um mir mein Belohnungsbier abzuholen und abschließend ins RZM. Schöner, einsamer Tag zum Nachdenken gewesen!

 

RZM – Leute

Menschen die ich kennenlernen durfte.

Fremder Ort, fremde Menschen…
Aber wenn man nicht gerade ein total verschlossener, in sich gekehrter Einsiedler ist, ohne mit dieser Aussage jene Gruppe diskriminieren zu wollen, lernt man jeden Tag neue Leute kennen. Sympathie und Empathie spielen beim Prozess des Kennenlernens natürlich auch eine Rolle. Antipathie äußert sich im Spruch: “Mit jedem Tag meines Lebens erhöht sich zwangsläufig die Zahl derer, die mich am Arsch lecken können!” Aber irgendwo zwischen schwarz/lausig/null und weiß/perfekt/hundert liegt dann der Faktor, wie weit man sich dann mit Jenem oder Jener beschäftigen will.

Ich erwähnte ja schon im Leitbeitrag, dass meine Erfahrungen mit und meine Gefühle gegenüber den Menschen im RZM allesamt positiv waren. Und da bildeten meine Tischnachbarn auch keine Ausnahme, sie sind mir allesamt in guter Erinnerung!

Ich hatte zwar im letzten Jahr keinen Kontakt zu ihnen, aber man sieht sich im Leben immer zwei Mal! Und außerdem will ich mal prüfen, ob sich eine(r) von ihnen beim selber-googeln auf unseren Seiten wiederfindet und einen Kommentar hinterlässt?

 

RZM – Maria Brettfall

Winterwanderung zum Wallfahrtsort Maria Brettfall

Immer wieder, wenn ich im Rehazentrum am Laufband mit Blickrichtung Westen mein Herz trainierte und das Wetter passte, fiel mir am Eingang des Zillertals droben im dunklen Wald ein weißes Kirchlein auf. Da spaziere ich einmal hinauf nahm ich mir fest vor. Aber vorher musste ich mich informieren, was das denn sei.

Es ist der Wallfahrtsort Maria Brettfall, eine ehemalige Einsiedelei aus dem 16. Jahrhundert und liegt über dem Brettfalltunnel, einem der verkehrsreichsten Straßentunnels Tirols, am Eingang des Zillertals.

Der Aufstieg gemeinsam mit meinen Mädels war nicht ohne, denn es lag doch tatsächlich Schnee auf dem Wanderweg (Kreuzweg) und das mitten im Winter! Aber wir wollten rauf und daher schafften wir es auch. Zur Belohnung gab es in der gemütlichen, warmen Stube eine kleine Jause. Wir hatten uns damals vorgenommen, die freundlichen Wirtsleute, welche die Einsiedelei erst im Sommer davor übernommen hatten, im folgenden Sommer wieder zu besuchen, aber es kam wieder einmal anders. Ich hoffe den Beiden geht’s gut?!

 

RZM – Ausflug zum “Sündigen”

Schlemmerei in der Grillalm in Schlitters

Meine Tischnachbarn und ich beschlossen, einmal während unseres Aufenthalts im Reha Zentrum Münster auswärts Essen zu gehen und richtig auf den Putz zu hauen. Aber wie bei angekündigten Katastrophen, so war auch hierbei alles halb so schlimm!

Der Wunsch entstand sicherlich nicht aus dem Bedürfnis heraus, einmal etwas “Anständiges” zum Essen und Trinken zu bekommen, denn die Verpflegung im RZM war ausgezeichnet und dazu auch reichlich, sondern einfach daraus, einmal einen anderen Geschmack zu genießen. Essen und Trinken im RZM sind halt näher am Thema Gesundheit dran als dies in einer Schnitzelbude der Fall ist, na logisch!

Und so fuhren wir (Danke an den Peter für’s Chauffieren!) nach Schlitters in die Grillalm und Jede(r) genoss die gebotenen Speisen und Getränke! Und soweit ich mich erinnere, hatte keine(r) ein schlechtes Gewissen, denn einmal ist keinmal!

Nochmals zurück zum RZM: ich wiederhole gerne mein Lob an den Küchenchef Helmut Marksteiner und sein Team: gut, gesund, heimisch, abwechslungsreich und kreativ sind nicht nur leere Worte. Die drei Mahlzeiten, Frühstück, Mittagessen und Abendessen, also Vollpension, waren Fixpunkt und meist Höhepunkt im Tagesablauf während der Reha! Die Beschäftigung mit der Nahrungsaufnahme, mit den Lebensmitteln, die Auswahl der Menüs waren lehrreich und (fast) immer hat es sehr gut geschmeckt. Es muss geschmeckt haben, denn alle meine männlichen Tischnachbarn haben ihre Reha mit einem Plus auf Ihrem Gewichtskonto abgeschlossen; Naja, ich auch; aber immerhin: ich hatte dann auch mehr Muskelmasse als vor Beginn!

Aber jetzt die Fotos aus der Grillalm: